Freitag, 8. November 2013

9. November – Der Fall der Mauer

9. November – Der Fall der Mauer 



http://www.chronik-der-mauer.de/index.php/.../Start/Index/id/632139/item/11/page/0

 

Nun ist es wieder so weit, der Jahrestag des Falls der Mauer jährt sich wieder, schon zum 24. mal.
Ja, richtig gehört, zum 24. mal. Sie stand 28 Jahre, ich hätte damals nie gedacht, dass sie jemals fällt. Ich bin immer total erschrocken, dass er Fall der Mauer schon wieder solange her ist.
Noch habe ich mehr Zeit meines Lebens hinter der Mauer gelebt anstatt in Freiheit. Das wird sich
in naher Zukunft ändern. Es kommt der Tag meines Lebens, wo ich mehr Zeit in Freiheit verbracht habe, als als Gefangener hinter der Mauer. Nur die Jugend kann mir das auch nicht ersetzen.
Trotzdem muss man diesen Tag feiern. Unsere Kinder wissen kaum noch, was diese Mauer bedeutet hat. Deswegen darf man nicht aufhören, daran zu erinnern.

Wolf Biermann - Berlin, du deutsche deutsche Frau

 

http://www.berliner-mauer.de/ 

 

http://www.die-berliner-mauer.de/en/#.Unn9AuLe7wQ 


 http://www.die-berliner-mauer.de/de/#.Unn9JeLe7wQ


Mittwoch, 25. September 2013

Bundestagswahl 2013

Nun, man sollte das Wahlergebnis einmal richtig analysieren.
630 Sitze hat der Bundestag nach der Wahl 2013
Zur Mehrheit braucht man also 316 Sitze

Die CDU/CSU hat davon 311 Sitze
Da hat die CDU/CSU die Mehrheit um 4 Sitze verfehlt, gottseidank
Ich verstehe ein Wahlsystem nicht, in dem man mit ca. 42% die absolute Mehrheit erlangen kann.
Das ist für mich ein fragwürdiges System.

Die SPD hat 192 Sitze
Die Grünen haben 63 Sitze
Die Linke hat 64 Sitze

Die CDU/CSU könnte jetzt also mit jeder der anderen 3 Parteien eine Regierung bilden

1. Große Koalition mit der SPD
In der SPD mehren sich die Stimmen, die eine Mitgliederbefragung fordern. Hoffentlich machen die das. Ich mag nicht abschätzen, wie diese Befragung ausgeht. Für die SPD kann man nur hoffen, dass die Mitglieder eine große Koalition ablehnen. Wäre dann für die Parteiführung eine gutes Argument für die Ablehnung der großen Koalition.
Gabriel scheint das aber nicht zu wollen. Er kokettiert doch offensichtlich mit der Macht.
Schaun wir mal.

2. CDU/CSU mit den Grünen
Die Grünen lehnen das bisher ab. Mal sehen wann das trotzdem eine Option wird. Spätestens
dann, wenn die SPD nicht zur Verfügung steht

3. CDU/CSU mit den Linken
Das scheint äußerst fragwürdig, ja unmöglich zu sein. Es ist aber eine rechnerische Option

Wenn das alles nichts hilft, kommen wir zu der interessanten 4. Möglichkeit

4. Koalition von SPD, den Grünen und den Linken
Diese Koalition würde über 319 Sitze verfügen und hätte auch im Bundesrat das Sagen.
Mir scheint das nicht unmöglich zu sein. Bis dahin muss aber noch einige Zeit vergehen und alle anderen Möglichkeiten müssten scheitern.
Der Wähler, dem man gerne unterstellt, dass er eine große Koalition möchte, möchte aber anscheinend auch ein linkes Korrekturglied. Schaun wir mal.
Es würde ein Aufschrei durch Deutschland gehen. Merkels Gesicht würde ich gerne mal sehen.

5. Minderheitsregierung von SPD und den Grünen, von der Linken toleriert
Auch hier wäre das Geschrei groß.

6. Minderheitsregierung von der CDU/CSU
Wer soll die tolerieren?

Bei so vielen Möglichkeiten der Regierungsbildung wären Neuwahlen jedenfalls erst einmal keine Option.
Die FDP fehlt Frau Merkel.

Wahldebakel und trotzdem an die Macht? Merkel braucht die SPD zum Regieren, doch die Sozialdemokraten scheuen sich. Parteichef Gabriel hat zwei Szenarien entworfen, um die Kanzlerin unter Druck zu setzen. Eines ebnet ihm selbst den Weg zur Macht.
Die SPD ist in einer paradoxen Situation: Sie hat das zweitschlechteste Ergebnis in der Nachkriegsgeschichte eingefahren. Trotzdem hat sie zwei Möglichkeiten an die Macht zu kommen. Architekt dieser Szenarien ist Parteichef Sigmar Gabriel. Er will Kanzlerin Merkel quasi als Heckenschütze aus dem Hinterhalt die Macht entreißen.

Das sind die Optionen der SPD

1. Große Koalition:

In einer Großen Koalition könnte Gabriel den politischen Preis in die Höhe treiben. Sechs Ministerien, mindestens, darunter das Finanzministerium. Flächendeckender Mindestlohn, Bürgerversicherung, Abschaffung des Betreuungsgeldes. Das würde für die Union, allen voran die kraftstrotzende CSU, schmerzhaft werden.

Die SPD würde sich mit einer überharten Verhandlungsrunde eine gute Ausgangsposition verschaffen. Beißt die Union in den sauren Apfel, würde die SPD trotz ungeliebter Großer Koalition erstarken.

2. Rot-Rot-Grün:

Die SPD hat gemeinsam mit den Grünen und der Linkspartei eine Mehrheit gegen Angela Merkel. Es ist da, das rot-rot-grüne Schreckgespenst. Gabriel schleift schon lange an dieser Machtoption, die ihn zum Kanzler machen würde.

Er träumt von der Erneuerung seiner Partei, bloß die Schröder-Zeit vergessen. Er war gegen die Rente mit 67, bezeichnete Niedriglöhne und billige Leiharbeit als „falsch“. Auch die Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde sind ihm zu verdanken und als Avance in Richtung links zu verstehen.

Gabriel will sich der Linken nicht länger verweigern

Schon in seiner Kampfrede um den SPD-Vorsitz, am 13. Oktober 2011 in Dresden, sprach Gabriel davon, dass es für die SPD wichtig sei, das „Wahlergebnis anzunehmen“. Das heißt auch, nach Mehrheiten zu greifen, wenn es diese denn gibt. Aus Gabriels Sicht ist es Fehleinschätzung, eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei auszuschließen.

Es wurmt die SPD schon lange, dass die Partei seit dem scheinbaren Erlöschen der rot-grünen Machtoption keine Möglichkeit mehr hat, den Kanzler zu stellen. Ex-Parteichef Franz Müntefering und Parteiurgestein Erhard Eppler bezeichneten es sogar als „Geburtsfehler“, dass die SPD es nach der Wiedervereinigung versäumt habe, die PDS in die SPD zu integrieren, so wie es die CDU mit den Blockparteien gemacht habe. Ein Versäumnis, das heute am Tag nach der Wahl, sein ganzes Ausmaß entfaltet.

Rot-Rot-Grün wird hochkochen

Mit klaren Aussagen zur Rot-Rot-Grün hält sich die Parteispitze noch zurück. Bislang verneinten alle Granden jedweilige Zusammenarbeit. „Der Ball liegt im Spielfeld von Frau Merkel“, beteten sowohl der geschlagene Spitzenkandidat Peer Steinbrück als auch Generalsekretärin Andrea Nahles mantraartig herunter

Montag, 22. Juli 2013

Brandschuttz

Brandrisiken durch falschen Umgang mit Mehrfachsteckdosen und Heizdecken

Bei unsachgemäßer Verwendung oder bei mangelnder Qualität bergen Mehrfachsteckdosen große Brandrisiken. Die vor allem in Privathaushalten weit verbreiteten Steckdosenleisten können sich bei elektrischer Überlastung entzünden und damit zur tödlichen Gefahr werden.

Gefährlich wird es immer dann, wenn zu viele Geräte mit hoher Stromaufnahme an einer Steckdosenleiste angeschlossen sind. Heizlüfter, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Elektrofondues oder Haushaltgrills gehören nicht an Mehrfachsteckdosen. Infolge einer Überlastung kann bei diesen Geräten Wärme entstehen, die schließlich einen Brand auslösen könnte. Mehrfachsteckdosen sind auf eine Leistung von rund 3.000 bis 3.500 Watt ausgelegt, ein Heizlüfter liegt
schon bei 1.500 bis 2.000 Watt.

Fernseher, DVD-Geräte, Stereoanlagen oder PCs können unbesorgt an Steckdosenleisten angeschlossen werden, sofern die Stromabnahme nicht 3.000 Watt übersteige. Wichtig bei der Nutzung von Mehrfachsteckern ist aber, dass die Leiste nicht abgedeckt ist oder beim Betrieb in Kartons oder hinter Möbeln verschwindet. Auch dürfen Steckdosenleisten niemals hintereinander geschaltet werden. In Nassräumen wie Bädern oder im Spülbereich der Küche müssten Mehrfachsteckdosen
grundsätzlich vermieden werden. Werden Strom durchflossene Steckdosen feucht oder läuft gar Wasser, beispielsweise aus einem tropfenden Wasserhahn auf die stromführenden Teile, bedeutet das eine akute Brandgefahr. Auch bei Heizdecken und -kissen, die ja gerade jetzt in der kühlen Jahreszeit sehr beliebt sind, gilt es einige Regeln zu beachten. Leichtsinniger
Umgang mit diesen Geräten kann im schlimmsten Fall ein tödliches Risiko sein. Abgeknickte Kabel im Deckeninnern oder ein Wärmestau infolge Überhitzung sind immer wieder die Ursache für Brände. Eingeschaltete Heizdecken sollten daher nie unbeaufsichtigt bleiben und vor dem Schlafen immer ausgeschaltet werden. Generell gilt, beim Kauf von Elektrogeräten und Mehrfachsteckdosen auf das CE-Zeichen und das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit zu achten. Außerdem raten wir dringend dazu, Rauchmelder in alle Häuser und Wohnungen einzubauen. Denn die kleinen Warngeräte können in allen geschlossenen
Räumen Leben retten. Rauchmelder sind nicht teuer und könnten problemlos auch von Laien angebracht werden.

Für weitere Informationen zu Rauchmeldern und Brandschutz können Sie sich auch direkt an die Feuerwehr Schwaigern wenden.


http://www.feuerwehr-schwaigern.de/phpwcms/index.php?id=7,205,0,0,1,0 

Steckdosenleiste verursacht Brand

In Berg am Laim in München brannte eine Küche. Die Brandursache war ungewöhnlich.
Ein 48-Jähriger kam nach einem Küchenbrand in Berg am Laim bei München mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.
Der Brand brach in der Küche der Drei-Zimmer-Wohnung aus. Ermittlungen ergaben, dass die Ausbruchsstelle eine Steckdosenleiste war. Dort waren mehrere Küchengeräte angeschlossen. Von hier aus griffen die Flammen auf Möbelteile über.
...
Steckdosenleiste verursacht Brand - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Steckdosenleiste-verursacht-Brand-id8855906.html
Insgesamt wird der Schaden auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Entdeckt wurde der Brand von einer 43-jährigen Altenpflegerin, die auf den Rauch aus der Nachbarwohnung aufmerksam wurde. AZ
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Steckdosenleiste-verursacht-Brand-id8855906.html 

ungewöhnlich ???
Zitat: Steckdosenleiste verursacht Brand In Berg am Laim in München brannte eine Küche. Die Brandursache war ungewöhnlich Was war daran nun ungewöhnlich, viele Brände entstehen gerade durch billige Steckdosenleisten aus Fernost. Da diese nicht mal die angegebene Watt-Zahl einhalten. Aber auch bei teuereren Steckdosenleistungen kann dies passieren, wenn man diese mit zuviel Leistung belastet. Viele wissen das gar nicht, auf jeder Steckdosenleiste muss die maximale Watt-Leistung angegeben werden und diese sollte auch auf jeden Fall eingehalten werden, um gerade solche Brände zu verhindern... Bei Küchengeräten ist man schnell bei dieser maximalen Leistung angekommen...
http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/bayern-und-region/10247256-Berg-am-Laim-in-Muenchen-Steckdosenleiste-verursacht-Brand-id10247256.html 


...
Steckdosenleiste verursacht Brand - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Steckdosenleiste-verursacht-Brand-id8855906.html

Geheimdienste

  Fast eine Milliarde Karten betroffen Vorsicht: Diese SIM-Karten können geknackt werden


Berlin (RPO). Mindestens 900 Millionen SIM-Karten von Mobiltelefonen weltweit können nach Einschätzung eines Sicherheitsexperten wegen einer veralteten Verschlüsselung geknackt werden. Auch viele deutsche Handytelefonierer sind davon betroffen. Das perfide: Die Nutzer haben keine Chance zu merken, dass ihr Gerät gekapert wurde.

Nach der Übernahme des Telefons könne der Hacker mit der fremden Karte telefonieren, Anrufe umleiten oder sogar Gespräche belauschen, warnt der IT-Experte Karsten Nohl laut einem Bericht von "Zeit Online".
Handy-Besitzer würde die Übernahme ihres Geräts nicht bemerken. Notwendig seien dazu lediglich einige "stille" SMS-Kurznachrichten mit einem Schadcode, die an das Mobiltelefon geschickt werden. Damit ist es erstmals möglich geworden, eine SIM-Karte zu kapern, ohne dass der Hacker diese mindestens einmal in den Händen gehalten haben müsste.
Das Problem ist der alte Verschlüsselungsstandard DES aus den 70er-Jahren. Der bestehe, so Nohl, nur aus einem 56 Bit langen Schlüssel, der mit überschaubarem Aufwand geknackt werden könne.


Das passt alles ins Bild. Du kannst machen was Du willst - sie bekommen Dich immer

Ferngesteuert per SMS

Das eigene Mobiltelefon wird fremdgesteuert, ohne dass der Besitzer davon weiß. Hunderte Millionen Handys weltweit könnten anfällig für eine Hackerattacke sein. Für den Angriff reicht eine SMS - die der Nutzer nicht einmal bemerkt.
Von Jakob Schulz
Das Herzstück ihres Handys haben viele Menschen exakt ein einziges Mal in der Hand. Dann nämlich, wenn sie die SIM-Karte ihres Mobilfunkanbieters in ihr neues Telefon einsetzen. Es folgen der Akku und die Abdeckung und fortan gibt es eigentlich keinen Grund mehr, sich noch über die SIM-Karte Gedanken zu machen. Dabei sind in ihr die wichtigsten Daten des Besitzers gespeichert: das Adressbuch, Anruflisten, Kurznachrichten (SMS) und bei neuen Modellen sogar Zahlungsinformationen, wenn die Besitzer das Telefon zum mobilen Bezahlen verwenden.
Ebenjene nur fingernagelgroße SIM-Karte kann bei Mobiltelefonen zum Einfallstor für Angreifer werden. Der Sicherheitsexperte Karsten Nohl hat herausgefunden, dass Unbefugte mittels einer simplen SMS fremde Handys übernehmen können. Von dem Leck betroffen sind möglicherweise hunderte Millionen SIM-Karten weltweit.

Wie funktioniert die Sicherheitslücke?

Damit ein Angreifer ein Telefon erfolgreich kapern kann, muss die SIM-Karte einen veralteten Verschlüsselungsstandard namens Data Encryption Standard (DES) nutzen. Dieser Schlüssel wurde in den 1970er Jahren entwickelt, wegen seiner kurzen Schlüssellänge von nur 56 Bit gilt er seit längerem als nicht mehr sicher, heute werden 128 Bit oder mehr als sicher angesehen.